Mess- und Prüftechnik
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Untersuchungen an Motorbaugruppen erfolgen auf Komponentenprüfständen mit Antriebsleistungen von 14 bis 50 kW, die speziell für den jeweiligen Anwendungszweck ausgelegt werden. Für Verlustleistungsuntersuchungen wird ein Prüfstand mit reibungsreduzierter Lagerung der Pendelmaschine eingesetzt. Auf dem Gebiet der Grundlagenuntersuchungen an Gleitlagern ist ein Prüfstand verfügbar, mit dem Einzellager unter motorähnlicher Belastung betrieben und dabei u.a. das Reibmoment sowie die Schmierspaltweite drehwinkelabhängig bestimmt werden können.
Motorprüfstände
Für Funktions- und Freigabeuntersuchungen stehen Motorprüfstände in einem Leistungsbereich von 120 bis 336 kW zur Verfügung. Die Prüfstände sind mit Pendelmaschinen für 4-Quadrantenbetrieb ausgerüstet, für Dynamikbetrieb geeignet und mit Indizier- und Abgasmesstechnik ausgestattet. Ein Akustik-Motorprüfstand und ein Prüfstand, bei dem der Prüfraum bis auf -40°C abgekühlt werden kann, bilden eine wichtige Basis für den Grundmotorversuch.
Mobile Einrichtungen zur Konditionierung von Ansaugluft, Kühlmittel und Schmierstoff sowie zur Erzeugung definierter Gasgehalte gewährleisten ein hohes Maß an Reproduzierbarkeit der Versuchsergebnisse.
Messsysteme für Mechanik- und NVH-Entwicklung
Eine Ausstattung an hochwertigen Messsystemen bildet die Grundlage für die Realisierung aller relevanten Untersuchungen bei der Grundmotorentwicklung, z.B.:
- berührungslose Wegmeßsysteme (induktiv und optisch)
- Rotationsanalysesystem
- Systeme zur Dehnungsmessung
- Systeme zur berührungslosen Messwertübertragung
- mehrkanalige Messwerterfassungssysteme
- prüfstandsfeste und mobile mehrkanalige Schall- und Schwingungsmeßsysteme
