Bereits seit 1995 beschäftigen wir uns mit Fahrerassistenzsystemen – angefangen haben wir mit den ersten Abstandsregeltempomaten (ACC), heute bieten wir Ihnen umfangreiches Know-how für die Entwicklung aller warnenden und eingreifenden Systeme an. Wir entwickeln und spezifizieren neue Funktionen, entwerfen die Schnittstellen zwischen den Teilsystemen und testen die Systeme während des Entwicklungsprozesses – bis zum Seriensystem. Unsere Experten entwickeln Algorithmen für neue Funktionen sowie die Auslegung für Konzept- und Seriensysteme. Dabei arbeiten wir eng vernetzt mit anderen IAV-Abteilungen zusammen, insbesondere mit den Entwicklern von Seriensoftware. Wir sind Ihr Entwicklungspartner – von der Idee bis zur Serie.
Die komplexe Entwicklung elektronischer Assistenten beherrschen wir mit teils selbst entwickelten Werkzeugen: Unsere „IAV Test Suite“ dient der effizienten HiL-Testautomation, die „IAV Scene Suite“ simuliert Verkehrsszenarien und Umgebungssensoren und generiert unter anderem synthetische Sensordaten. In der IAV-Lichthalle können wir definierte Lichtverhältnisse einstellen und einzelne Verkehrsszenarien reproduzierbar nachstellen. Mithilfe unserer Tools lassen sich Fahrerassistenzsysteme schnell, umfangreich und reproduzierbar testen.
Fahrerassistenzsysteme interagieren immer enger mit der Routenplanung
Heute steht die Auswertung verschiedener Umgebungssensoren im Mittelpunkt – Radar, Lidar, Ultraschall und Videokameras, die zunehmend Stereo-Signale liefern. Künftig wird es darum gehen, die elektronischen Assistenten funktional weiter zu verbessern und gleichzeitig Kosten, Energieverbrauch, Größe und Gewicht der Umgebungssensoren zu reduzieren. Und gemeinsam mit einer vorausschauenden Routenplanung werden Fahrerassistenzsysteme künftig einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Energieverbrauch von Fahrzeugen weiter zu senken.
