Linda Ernst wird bei IAV in Gifhorn zur Technischen Produktdesignerin ausgebildet.

"Man bekommt einen neuen Blick auf die Alltagsgegenstände, die uns umgeben."
Linda Ernst
Technische Produktdesignerin
Porträt
Einen Bleistift konstruieren: Mit so einer Aufgabe hätte ich nicht gerechnet, als die Ausbildung bei IAV begann. Aber gerade solche Überraschungen machen die Ausbildung hier so interessant. Dank guter Betreuung wissen wir auch bei unerwarteten Herausforderungen immer schnell, wo es langgeht. Unser wichtigstes Werkzeug ist der Rechner: Computer Aided Design, kurz CAD-Anwendungen. Zeichnungen, Varianten und Konstruktionen entstehen am Monitor. Dabei berücksichtigen wir nicht nur alle drei räumlichen Dimension, sondern auch die Eigenschaften der zu verwendenden Materialien.
Beim Zeichnen greifen wir auch auf Stifte und Papier zurück. Es ist von Nutzen, auch damit umgehen zu können: Wenn jemand seine Wünsche oder Vorstellungen äußert, lassen sich diese schnell aufs Blatt bringen und man hat gleich ein anschauliches Objekt vor Augen. Einen Exkurs in die Welt der realen Werkstoffe haben wir ebenfalls absolviert: Es war eine tolle Erfahrung, selbst zu fräsen und zu drehen. Dieses Hintergrundwissen ist Vorraussetzung, um am Rechner etwas zu konstruieren. Später muss es ja auch gebaut werden können.
Nun, mit den entsprechenden Grundkenntnissen, kann ich Erfahrungen in den einzelnen IAV-Bereichen sammeln: Zur Zeit entwickle ich ein Schaumteil für Stoßfänger. Das ist schon eine ziemlich komplexe Aufgabe, weil dabei auch die Umgebungsdaten berücksichtigt werden müssen: etwa von Kühlergrill und Scheinwerfern. Schritt für Schritt die eigenen Fähigkeiten in der Praxis zu entfalten, macht die Ausbildung bei IAV so spannend.

