Daniel Tittel kann davon berichten. Seit 2008 arbeitet er als Entwicklungsingenieur für Batteriesysteme und Energiemanagement bei uns.

"Erneuerbare Energien in Verbindung mit Elektrofahrzeugen begeistern mich."
Daniel Tittel
Entwicklungsingenieur für Batteriesysteme
Porträt
„Wie spannend elektrische Antriebe sein können, habe ich durch das Projekt „fortis saxonia“ erfahren. Dieses studentische Forschungsprojekt der TU Chemnitz wird von rund 20 Mitgliedern getragen: Studierenden, Absolventen und Ehemaligen. Das Team arbeitet interdisziplinär an der Entwicklung eines leichten, energiesparenden Fahrzeugs. IAV unterstützt das Projekt mit Know-how und mit finanziellen Mitteln. Der Antrieb, an dem dort gearbeitet wird, besteht aus einem Elektromotor in Kombination mit einer Brennstoffzelle. So ein extrem effizientes Fahrzeug ist einmalig! Wie weit man mit einem sparsamen Fahrzeug bereits heute kommen kann, beweist das sächsische Team samt seinen Konkurrenten jedes Jahr beim „Shell Eco-marathon“. Der Grundgedanke des Wettbewerbs: Die Teilnehmer sollen ein Fahrzeug entwerfen und konstruieren, das mit dem Energieequivalent von einem Liter Super-Kraftstoff die größtmögliche Entfernung zurücklegt und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausstößt. Einige Tausend Kilometer sind machbar – und es werden in jedem Jahr mehr!
Dieser Marathon ist der weltweit größte Wettbewerb für nachhaltige Mobilität. Er wird jährlich in Amerika, Asien und Europa ausgetragen. Es gibt zwei Wettbewerbskategorien: „Prototype“-Fahrzeuge sind extrem stromlinienförmig. Vor allem ihr geringer Luftwiderstand soll den Kraftstoffverbrauch minimieren. „UrbanConcept“-Fahrzeuge ähneln konventionellen Autos, sie müssen straßentauglich sein. Für mich sind diese Konzeptfahrzeuge Ansporn, maximale Effizienz und hohe elektrische Reichweiten in die Fahrzeuge von morgen zu integrieren.“

