Dirk Heckert studierte Fahrzeugtechnik. Parallel ging’s zur IAV: Brennverfahrensentwicklung im Bereich Dieselmotorenentwicklung.

"Es ist toll, wie gut sich Studium, Hobby und Beruf ergänzen."
Dirk Heckert
Dieselmotorenentwicklung
Porträt
„Wir arbeiten bei IAV sehr eng zusammen: Wenn Verstärkung gebraucht wird, kommen auch Leute aus anderen Teams zu uns – oder umgekehrt. Ich arbeite an der Optimierung von Brennverfahren im Bereich Dieselmotorenentwicklung. Unter anderem werden dort Partikelfilter verbessert: Unser Team misst auf dem Prüfstand und in Fahrzeugen, wie stark die Filter von Motoren etwa mit Ruß beladen werden. Ziel ist es, diese Menge zu reduzieren und die Filter automatisch zu reinigen. Je seltener dafür der Regenerationsmodus aktiviert werden muss und je geringer die für eine Regeneration nötige Einspritzmenge Diesel ist, umso besser.
Dass sich bei IAV vieles um Motoren dreht, ist genau mein Ding: Nach einer Lehre zum Kfz-Mechatroniker war mir klar, dass ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln möchte. Da lag der nächste Schritt an die FH Wolfsburg nahe. Und mir war wichtig, die akademische Theorie auch gleich durch praktische Erfahrungen zu ergänzen. Als ich mich bei IAV bewarb, war mir das Unternehmen schon ein Begriff: als Sponsor von Motorsportevents. Bei solchen Veranstaltungen bin ich regelmäßig.
Über meinen Ausbildungsbetrieb kam ich zum Team RSR-Motorsport. Seit 2005 bin ich als einer der Mechaniker mit von der Partie. Das zehnköpfige Team ist meist auf dem Nürburgring, aber auch auf anderen Strecken, etwa in Dubai, unterwegs. Mit unserer VW-Karosse auf Golf- Basis gehen wir vor allem auf Langstreckenrennen: 24 Stunden auf der Piste dürfen es gerne mal sein. Das Tolle daran ist auch, wie gut sich Studium, Job und Hobby ergänzen.“


