Dr. Raimund Noske

Entwicklungsingenieur Ottomotoren

Dr. Raimund Noske, Entwicklungsingenieur Ottomotoren

Seit Anfang 2015 ist Dr. Raimund Noske bei IAV als Entwicklungsingenieur in Gifhorn angestellt. Seine Erfahrungen und Eindrücke als Mitarbeiter bei IAV schildert er wie folgt:

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  • Name Dr. Raimund Noske
  • Tätigkeit Entwicklungsingenieur Ottomotoren
  • Bei IAV seit Anfang 2015
  • Standort Gifhorn
  • Studium / Ausbildung Promotion im Fachgebiet Verbrennungschemie
Wir haben interessante Projekte und sind auf dem neuesten Stand der Technik – das finde ich persönlich sehr spannend.
  • 01

    Wie bist Du zu IAV gekommen?

    Von mir aus wäre ich gar nicht unbedingt auf die Idee gekommen, mich in der Automobilindustrie zu bewerben. Ich bin davon ausgegangen, dass ich als Chemiker gar nicht ins gesuchte Profil passe. Durch Zufall bin ich dann auf IAV aufmerksam geworden, habe mich daraufhin auf verschiedensten Kanälen über das Unternehmen informiert und war vom Auftreten recht angetan. Ausschlaggebend war dann vor allem, dass das, was ich hier mache, auf dem fußt, was ich gelernt habe. Gleichzeitig ist aber auch sehr viel Neues dabei, so dass ich mich immer weiter entwickeln kann.

  • 02

    Was hat Dich am meisten überrascht, als Du neu hier angefangen hast?

    Die Offenheit und Kollegialität, die es hier gibt: Man kann zu jedem Mitarbeiter hingehen, ob Teammitglied, Teamleiter oder auch Abteilungsleiter, seine Fragen stellen oder Probleme erläutern. Man wird sofort unterstützt und braucht keine Scheu haben.

  • 03

    Wie knüpft Dein Studienschwerpunkt an Deine Arbeit bei IAV an?

    Ich schätze, dass ein knappes Viertel aller Chemiker den Schwerpunkt physikalische Chemie wählt. Die Verbrennungschemie nimmt dabei allerdings nur einen sehr kleinen Anteil aller Forschungsgebiete ein. In der Chemie gibt es drei große Fachgebiete: die organische Chemie, die anorganische Chemie und die Physikochemie. Die ersten beiden bilden die ganze chemische Industrie. Die Physikochemie beschäftigt sich mehr damit zu erklären, wie Sachen funktionieren – wie ich es auch in meiner Promotion gemacht habe: Wie läuft die Verbrennung ab? Was für Schadstoffe können dabei entstehen? Und so bin ich dann letzten Endes auch in das Abgasthema gekommen.

  • 04

    Welches Aufgabengebiet bearbeitest Du aktuell?

    Als ich bei IAV anfing, war mein Projekt, ein neues Messinstrument zur Bestimmung der „Real Driving Emission“ zu testen und in Betrieb zu nehmen. Das Gerät nennt sich PEMS (Portable Emission Measurement System). Damit kann man den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen im realen Fahrbetrieb messen und bewerten. Mein derzeitiges Projekt dreht sich um die Abgasapplikation für einen neuen Ottomotor eines Herstellers.

  • 05

    Wie lief Deine Einarbeitung ab? Gab es eine Art Traineeprogramm oder einen Mentor?

    Zu Beginn bekommt man einen Paten zur Seite gestellt, der einen allgemein betreut und der der erste Ansprechpartner ist, damit man sich gut im Unternehmen zurechtfindet. In meinem Fall war es dann auch derjenige, der die Vorarbeiten für das RDE-Projekt geleistet hatte, das ich dann übernommen habe. Man wird also erst einmal eine lange Zeit begleitet und fachlich eingearbeitet – direkt im Team. Dabei übernimmt man von Anfang an Verantwortung, steigt in die eigenen Projekte ein und wird kontinuierlich immer selbständiger.

  • 06

    Aus welchen Gründen würdest Du jemandem empfehlen, seine Karriere bei IAV zu starten?

    Bei IAV hat man ein interessantes und vor allem vielseitiges Aufgabenfeld. Wir haben interessante Projekte und sind auf dem neuesten Stand der Technik – das finde ich persönlich sehr schön.

  • 07

    Ohne Kundendetails zu verraten – was war bisher Dein persönliches Highlight?

    Mein bisher spannendstes Projekt war der Test und die Inbetriebnahme des „Portable Emission Measurement Systems“ (PEMS), mit dem man die „Real Driving Emission“ (RDE) messen kann. Das PEMS wird auf der Anhängerkupplung installiert und dann fährt man nach gesetzlichen Vorgaben durch die Gegend. So erhält man Schadstoffwerte aus dem realen Fahrzeugbetrieb. Diese kann man mit den Werten aus den Abgasrollenprüfständen vergleichen. Einen solchen Prototypen sowie klassische Abgasrollenprüfstände hatte ich vorher an der Uni noch nicht kennengelernt.

  • 08

    Teamevents werden bei IAV großgeschrieben - was ist Deine Lieblingsveranstaltung?

    Es gibt regelmäßige Team-Events und einmal im Jahr ein großes IAV-Sommerfest – mit Hüpfburg für Kinder und allem Drum und Dran. Da können Mitarbeiter samt Familien wunderbar hingehen. Das macht auch nicht jede Firma, denke ich.