Eva-Maria Huthöfer

Projektleiterin Ottomotoren

Eva-Maria Huthöfer, Projektleiterin Ottomotoren

Seit Mitte 2006 ist Eva-Maria Huthöfer bei IAV als Projektleiterin Ottomotoren in Gifhorn angestellt. Ihre Erfahrungen und Eindrücke als Mitarbeiterin bei IAV schildert sie wie folgt:

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  • Name Eva-Maria Huthöfer
  • Tätigkeit Projektleiterin Ottomotoren
  • Bei IAV seit Mitte 2006
  • Standort Gifhorn
  • Studium / Ausbildung Technomathematik
Meine größte Sorge im Job ist, mich irgendwo zu langweilen, weil man immer das Gleiche tut. Das kann bei IAV nicht passieren.
  • 01

    Wie bist Du zu IAV gekommen?

    Ich habe Techno-Mathematik studiert, mit Maschinenbau und Informatik als Nebenfächer. Für diese Studienkombination gab es zu dieser Zeit nur wenige ausgeschriebene Stellen. Deshalb habe ich per Schlagwortsuche in Stellenbörsen recherchiert – das waren zum Beispiel „Mathematik“, „Optimierung“ und „Strömungsmechanik“. So bin ich dann auf die Stelle bei IAV gestoßen. Es passte alles wunderbar und den Job habe ich dann auch bekommen.

  • 02

    Was hat Dich am meisten überrascht, als Du hier angefangen hast?

    Mich hat positiv überrascht, dass man gleich von Anfang an eigenständig arbeiten kann. Man übernimmt die Verantwortung für seine Aufgaben und geht hier die Schritte, die dafür gemacht werden müssen. Eigenverantwortliches Arbeiten, ohne dass einem ständig jemand prüfend über die Schulter guckt – das erfordert auf beiden Seiten Vertrauen, und das ist hier gegeben.

  • 03

    Wie würdest Du Dein Aufgabenspektrum beschreiben und wie hat es sich seit deinem Einstieg entwickelt?

    Anfangs habe ich im Thema „Grundapplikation“ gearbeitet. Hier geht es um die Grundparametrierung von Motoren. Hier werden beispielsweise Zündzeitpunkte oder Einspritzmengen festgelegt. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit bestand in der Optimierung von Modellen mittels numerischer Optimierungsverfahren. Danach war ich Teil eines Vorentwicklungsprojekts zu alternativen Kraftstoffen. An Demonstrator-Fahrzeugen haben wir hier Hardware-Änderungen getestet. Demonstrator-Fahrzeuge sind solche, von denen es jeweils nur wenige Prototypen gibt, und an denen neue Technik entwickelt wird. Mittlerweile bin ich Projektleiterin in einem Serienprojekt: Wir entwickeln Hybridfahrzeuge, die später in Serie gehen sollen.

  • 04

    Wie sieht Dein typischer Arbeitsalltag aus?

    Ich bearbeite E-Mails, telefoniere, habe Besprechungen und stimme mich zu aktuellen Themen ab. Außerdem bin ich mit meinem Laptop direkt am Fahrzeug und führe Messungen mit Parametern durch, die ich berechnet habe. Ich fahre auch auf „Erprobungen“, bei denen wir Fahrzeuge unter Extrembedingungen testen, um zu sehen, wie sich hier verhalten. Meine Arbeit ist insgesamt eine sehr bunte Mischung an Tätigkeiten. Als Projektleiterin stelle ich Mitarbeiter zu Projektteams zusammen, die einerseits in das aktuelle Projekt involviert sind, aber natürlich trotzdem an ihren eigentlichen Aufgaben weiterarbeiten und dabei dem Teamleiter unterstellt sind. Für mich heißt das, dass ich eine Menge koordiniere, um die Teamstärke sicherzustellen, die für ein Projekt gebraucht wird.

  • 05

    Hast Du den Schritt zur Projektleiterin bei IAV gemacht?

    Ja. Bei meiner Arbeit habe ich nach und nach immer mehr Verantwortung übernommen, meinem Chef zugearbeitet und einige Male eigenverantwortlich Projektthemen übernommen. Mein Abteilungsleiter sprach mich dann an, ob ich in die Richtung Projektleitung gehen möchte. Zuerst hatte ich davor viel Respekt, aber nach einigen Gesprächen und kleineren Anfangsprojekten habe ich gemerkt, dass mir das wirklich liegt. Man wächst in seine Aufgaben hinein, übernimmt nach und nach größere Projekte und lernt dabei sehr viel dazu.

  • 06

    Wie lief die Qualifizierung ab? Gab es spezielle Seminare oder ein Training?

    Nach einer Persönlichkeitsanalyse, der DNLA-Analyse, wurden verschiedene Gespräche mit meinem Vorgesetzten und einem externen Coach geführt. Danach fiel die Entscheidung und es ging mit der Projektleiterschulung los. Diese bestand aus mehreren Seminarblöcken mit abschließender Prüfung. Darauf aufbauend gibt es weitere Aufbauseminare die man wählen kann, um sich als Projektleiterin weiterzuentwickeln.

  • 07

    Aus welchen Gründen würdest Du jemandem empfehlen, seine Karriere hier zu starten oder auch fortzusetzen?

    Meine größte Sorge im Job ist, mich irgendwo zu langweilen, weil man immer das Gleiche tut. Das kann bei IAV nicht passieren: Man arbeitet hier in unheimlich spannenden Aufgabengebieten. Man lernt immer wieder Neues dazu, kein Projekt ist gleich. Das macht die Arbeit hier sehr vielschichtig und interessant.

  • 08

    Teamevents werden bei IAV großgeschrieben – was ist Deine Lieblingsveranstaltung?

    Ich habe am Braunschweiger Nachtlauf teilgenommen. Insgesamt waren wir rund 100 IAV-Mitarbeiter, die zusammen gelaufen sind. Im Vorfeld gab es eine E-Mail an alle Kollegen, ob Interesse besteht, dann eine Sammelanmeldung für alle, die teilnehmen wollten. Man konnte sich für eine Strecke von drei, sechs oder zwölf Kilometern anmelden oder beim Mannschaftslauf teilnehmen – das war eine schöne Sache.