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Das Team der Vorausschauenden Sicherheit in Ingolstadt sucht studentische Mitstreiter

Teamplayer? IAV-Ingolstadt vergibt spannende Arbeitsplätze für Studierende

Dr. Roland Kallweit arbeitete lange „über den Wolken“. Der studierte Luft- und Raumfahrttechniker war Technischer Offizier bei der Luftwaffe und als Systemingenieur in die Softwarepflege und -änderung des Eurofighters eingebunden. Vor zwei Jahren wechselte er schließlich vom assistierten Fliegen zum assistierten Fahren. Seitdem leitet er ein Team in der Abteilung Vorrausschauende Sicherheit am IAV-Standort Ingolstadt.

„Die Spannung ist jetzt eine andere. In der Luftfahrt ist die Technik teilweise um einiges komplexer – die Innovationszyklen in der Automobilbranche sind dafür dynamischer. Und die Entwicklung sicherheitskritischer Systeme hält Einzug – eben dann, wenn Fahrzeugfunktionen einen immer höheren Automatisierungsgrad erreichen.“

Für sein Team in Ingolstadt sucht Roland Mitarbeiter mit unterschiedlichen technischen Hintergründen, verschiedenen Denk- und Sichtweisen und der Freude an innovativen Ideen. Entwicklung beginnt da, wo ungewöhnliche Einfälle aufeinandertreffen. Explizit werden studentische Mitarbeiter gesucht, die Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit haben.

Was diese erwartet, hat uns Roland in einem Interview erzählt.

Mit welche Themen beschäftigt sich Dein Team?

Wir befassen uns mit vorausschauenden Sicherheitsfunktionen – also Funktionen, die bei drohender Gefahr ins Fahrgeschehen eingreifen, um Unfälle zu verhindern oder in ihrer Schwere zu mindern. Hierzu gehören die Kollisionswarnung, der Notbremsassistent und die Pre-Crash-Funktionen. Letztere sorgen beispielsweise dafür, dass die Sitze unmittelbar vor dem Unfall in eine crashoptimierte Position fahren, sich die Gurte straffen und die Scheiben automatisch schließen. Außerdem befassen wir uns mit vernetzten Sicherheitsfunktionen der Car-to-X-Kommunikation. Diese zielen darauf ab, den Fahrer auf seiner Route rechtzeitig vor überraschend auftretenden Gefahren wie Pannen, Unfällen, schlechter Sicht oder Aquaplaning zu warnen.

Neben diesen Serienthemen arbeiten wir an Eigenentwicklungen, bei denen überlegt wird, wie die vorausschauende Sicherheit beim hochautomatisierten Fahren aussehen kann und wie diese Funktionen für den Serieneinsatz abgesichert werden können.

 

In Deinem Team sind einige Studenten beschäftigt – welche Aufgaben übernehmen diese? 

Bei uns arbeiten Studenten in den verschiedensten Rollen – als Werkstudenten, Praktikanten oder im Rahmen von Abschlussarbeiten. Uns ist wichtig, dass studentische Mitarbeiter ins Team und in das Projektgeschäft eingebunden werden. Das bedeutet: Sie arbeiten an Vorentwicklungsthemen mit, sind an Konzepten für die Umsetzung innovativer Ideen beteiligt oder beschäftigen sich mit konkreten Projektaufgaben aus den Bereichen Systementwicklung, Test und Absicherung sowie Fahrzeuginbetriebnahme. Wir achten darauf, dass Studenten ein Thema haben, an dem sie längerfristig arbeiten können.

Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, sich mit den eigenen Stärken einzubringen – das erfordert Eigeninitiative, ermöglicht aber auch viel Spielraum für eigene Ideen und Herangehensweisen.

 

Wie sieht eine gute Studentenbetreuung und -förderung aus Deiner Sicht aus?

Jeder neue Mitarbeiter bekommt bei uns Paten zur Seite gestellt, die ihn einarbeiten. Der Teamleiter unterstützt bei allen organisatorischen Themen. Ein weiterer Pate gibt projektbezogen Hilfestellung.

Wir haben hier in Ingolstadt eine richtige Studentencommunity, die sich über die gemeinsame Arbeit austauscht und sich gegenseitig weiterhilft. Dabei sind die Studenten räumlich den Themen zugeordnet, zu denen sie gerade beitragen. Hierdurch sind kurze Kommunikationswege gewährleistet und eine direkte Zusammenarbeit mit den Kollegen wird möglich.

 

Wie wählst Du Studenten für Dein Team aus – fachlich und menschlich?

Einerseits sind vor allem technische Fähigkeiten vonnöten und der Spaß daran, technische Probleme zu lösen. Dabei ist es wichtig, nicht in einer bestimmten Fachrichtung zu verharren. Bei uns trifft Software auf Fahrzeug- und Elektrotechnik – nur durch dieses Zusammenspiel funktioniert das Ganze. Wir haben Maschinenbauer, Elektrotechniker, Informatiker, Mathematiker, Luft- und Raumfahrttechniker, Fahrzeugtechniker – Vielfalt ist gerade bei Entwicklungsthemen sehr wichtig. Das möchten wir fördern. Im täglichen Arbeiten legen wir Wert auf offene Kommunikation und gute Zusammenarbeit sowie individuelle Förderung.

 

Wo kann man Euch als IAV kennenlernen?

Kennenlernen kann man IAV beispielsweise auf Recruiting-Messen. Aktuelle Termine sind im Newsbereich zu finden. Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen unterstützen unsere Personaler vor Ort und berichten davon, wie die Arbeit im Team läuft, was für Themen aktuell bearbeitet werden und welche neuen Kolleginnen und Kollegen wir suchen.

Des Weiteren gibt es IAV-Botschafter an den Hochschulen, die Ansprechpartner für ihre Kommilitonen sind. In unserem Team haben wir aktuell Botschafter für die Hochschulen in Ingolstadt und Augsburg.

Ansprechpartner

Ihr IAV-Karriereteam

Tel.  +49 30 3997 – 89382

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Hier geht es zu den Jobs für Projekte in diesem Bereich. Wir suchen insbesondere Verstärkung in Ingolstadt aber auch an unserem Standort in München.