Hermann-Appel-Preis 2008

28.11.2008 // IAV zeichnet Ingenieur-Nachwuchs in der Automobilentwicklung aus.

Hermann-Appel-Preis 2008Berlin. Sieben angehende Ingenieure des Automobilbaus wurden von einer unabhängigen Jury mit dem Hermann-Appel-Preis 2008 ausgezeichnet. Der Preis wird von IAV ausgelobt und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 18.000 Euro dotiert. Er wird jährlich an herausragende Diplom- und Doktorarbeiten verliehen, die sich mit Themen der Elektronik-, Antriebsstrang- und Fahrzeugentwicklung beschäftigen. Die Preisverleihung fand am 27. November 2008 in Berlin statt.

Im Fachgebiet Elektronikentwicklung, Kategorie Diplomarbeit, wurde Dipl.-Ing. Jens Pfeiffer (Technische Universität München) für die nichtlineare Regelung eines Dieselmotor-Luftpfads mit Gain-Scheduling und Ein-/Ausgangslinearisierung ausgezeichnet. Dr.-Ing. Rocco Deutschmann (Technische Universität Dresden) erhielt den Hermann-Appel-Preis für seine Dissertation über semiformale Methoden für den automatisierten Test eingebetteter Systeme.

Im Fachgebiet Antriebsstrangentwicklung, Kategorie Diplomarbeit, wurde Dipl.-Ing. Florian Dost (Technische Universität Berlin) ausgezeichnet. Er verglich und bewertete Kraftstoffe aus Pflanzenöl. Den Preis in der Kategorie Dissertation erhielt Dr.-Ing. Ingo Friedrich (Technische Universität Berlin), der sich mit Motorprozess-Simulation in Echtzeit – Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten beschäftigt hat.

Im Fachgebiet Fahrzeugentwicklung erhielt Dipl.-Ing. Frieder Neukamm (Universität Stuttgart) für seine Untersuchung zur Schädigungsmodellierung für die integrale Prozesskette von Umform- und Crashsimulation den Hermann-Appel-Preis in der Kategorie Diplomarbeit. Dr.-Ing. Matthias Schorn (Technische Universität Darmstadt) wurde für seine Dissertation zum Thema „Quer- und Längsregelung eines Personenkraftwagens für ein Fahrerassistenzsystem zur Unfallvermeidung“ ausgezeichnet.

 Dr. Rocco Deutschmann, DDie Jury verlieh darüber hinaus einen Sonderpreis an Dr.-Ing. Thomas Christ (Technische Universität Berlin) für seine Disseration zur Rekuperation in elektrischen Energiebordnetzen von Kraftfahrzeugen.

„Mit dem Hermann-Appel-Preis wollen wir angehende Ingenieure zu außergewöhnlichen Leistungen motivieren und die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft vertiefen“, erläutert Kurt Blumenröder, Sprecher der IAV-Geschäftsführung.

IAV, 1983 von Prof. Dr.-Ing. Hermann Appel gegründet, ist mit über 3.000 Mitarbeitern weltweit einer der führenden Engineering-Partner der Automobilbranche. In den Bereichen Elektronik, Antriebsstrang- und Fahrzeugentwicklung gehören alle Entwicklungsphasen eines Automobils zum Arbeitsgebiet von IAV. Das Spektrum reicht von der Forschung über die Vorentwicklung bis hin zu den komplexen Entwicklungsaufträgen für die Serienproduktion. Zu den Kunden zählen alle namhaften Automobilhersteller und deren Zulieferer.

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