IAV zeichnet herausragende
Leistungen aus

08.11.2011 // In Berlin vergab das Unternehmen sechs Mal den Hermann-Appel-Preis

Am gestrigen Montag hat IAV zum achten Mal den Hermann-Appel-Preis verliehen und damit hervorragende Nachwuchs-Ingenieure ausgezeichnet. Rund 130 Gäste aus der Industrie und der akademischen Welt waren zur feierlichen Preisverleihung in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften am Berliner Gendarmenmarkt gekommen.

Mit dem Hermann-Appel-Preis zeichnet der Berliner Automobil-Entwicklungspartner IAV jährlich herausragende Diplom- bzw. Master- und Doktorarbeiten in den Kategorien Elektronik-, Fahrzeug- und Antriebsstrangentwicklung aus. Dieses Jahr lagen der Jury unter Vorsitz von Professor Dr. Volker Schindler von der Technischen Universität Berlin wieder zahlreiche interessante Arbeiten vor, aus denen sie sechs Preisträger ausgewählt hat.

Den Hermann-Appel-Preis in der Kategorie „Elektronikentwicklung“ erhielten Till Steinbach (M.Sc.) für seine Masterarbeit über „Echtzeit-Ethernet für Anwendungen im Automobil: Metriken und deren simulationsbasierte Evaluierung am Beispiel von TTEthernet“ (Hamburg University of Applied Sciences) sowie Dr. Robin Schubert für seine Dissertation über „Integrated Bayesian Object and Situation Assessment for Lane Change Assistance“ (Technische Universität Chemnitz).

Für hervorragende Leistungen in der Kategorie „Antriebsstrangentwicklung“ wurden Dipl.-Ing. Simon Johannes Steinberg für seine Diplomarbeit über „Robuste nichtlineare Zylinderfüllungsregelung eines DI-Ottomotors und flachheitsbasierte Turboladerregelung“ (Technische Universität Berlin) sowie Dr. Kyung-Man Han für seine Dissertation über „Lichtleiterbasierte Methoden zur optischen Analyse von räumlichen Verbrennungsprozessen und Verbrennungsanomalien in Ottomotoren“ (Karlsruher Institut für Technologie) ausgezeichnet.

In der Kategorie „Fahrzeugentwicklung“ vergab die Jury dieses Jahr nur einen Preis: Dipl.-Ing. Christian Puchert wurde für seine Diplomarbeit über „Entwicklung und Optimierung eines innovativen lateralen Kopfschutzes für Kinderschutzsysteme mittels numerischer Simulation“ (Technische Universität Berlin) ausgezeichnet.

Einen Sonderpreis erhielt Dr. Peter Mock für seine Dissertation über die „Entwicklung eines Szenariomodells zur Simulation der zukünftigen Marktanteile und CO2-Emissionen von Kraftfahrzeugen (VECTOR21)“, die er an der Universität Stuttgart angefertigt hat.

„Wie schon in den vergangenen Jahren war das Niveau der Bewerbungen ausgesprochen hoch“, so Kurt Blumenröder, Sprecher der IAV-Geschäftsführung. „Die wissenschaftlichen und persönlichen Qualitäten der Preisträger sind außergewöhnlich – es sind Menschen wie sie, die in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich den Fortschritt in der Automobilbranche bestimmen werden.“

Der Hermann-Appel-Preis 2011 war mit jeweils 3000 Euro dotiert und erinnert an IAV-Gründer Prof. Dr. Hermann Appel (1932–2002), der das Unternehmen 1983 als Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge der Technischen Universität Berlin gegründet hat. Die Ausschreibung für den Hermann-Appel-Preis 2012 beginnt am 1. Januar und endet am 31. Juli 2012. Zum ersten Mal können dann auch Bachelor-Arbeiten eingereicht werden.

Weitere Informationen auf: www.iav.com/karriere

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