Symposium von IAV bringt Wissenschaft einen weiteren Schritt voran

16.02.2012 // Die Wissenschaft ist wieder einen kleinen Schritt weiter. Das neunte Symposium für Hybrid- und Elektrofahrzeuge endete gestern Abend in der Stadthalle Braunschweig. Annähernd 300 Experten diskutierten die im Plenum vorgestellten hoch aktuellen Forschungsergebnisse. Als Hauptsponsor zieht IAV ein positives Fazit dieser traditionellen Veranstaltung.

Der Theorie folgte die Praxis: Sprichwörtlich aufgeladen wurden die Ideen und Denkansätze der Wissenschaftler beim exklusiven Fahrtest auf dem Gelände von IAV in Gifhorn. Als Engineeringpartner für unzählige Automobilhersteller und Zulieferbetriebe arbeitet IAV intensiv und zielstrebig an alternativen Antriebskonzepten für die Zukunft. Hybrid- und Elektrofahrzeuge stellen dabei einen von vielen Wegen zum emissionslosen Auto dar.

Unter anderem konnten sich die geladenen Teilnehmer vom Leistungsstand aktueller Prototypen wie dem Golf Blue-e-Motion von Volkswagen und dem Audi A1 E-Tron überzeugen. Aber auch Modelle aus Japan, wie der Lexus CT 200h oder der Toyota Prius Plug In wurden Probe gefahren. „Dieses Symposium ist geprägt durch technisch anspruchsvolle Vorträge. Das macht aber nur Sinn, wenn man die Elektrofahrzeuge auch erleben kann“, fasst Wilfried Nietschke, Bereichsleiter Technologie Monitoring von IAV in Gifhorn kurz zusammen und weiter: „Wir haben versucht, auch einige Vorserienfahrzeuge zum Testen zu beschaffen, um die Theorie auch aktiv erfahrbar zu machen.“ Das kam gut an bei den Elektro-Experten. Sie konnten sich dabei einen großen Überblick verschaffen, welche verschiedenen Ansätze sich in den Produkten der Hersteller wiederfinden.

Professor Dr. Burghard Voß zieht ein positives Fazit

Professor Dr. Burghard VoßProfessor Dr.  Burghard Voß machte in Braunschweig klar, „dass die Tagung ein Erfolg gewesen ist, was sich schon im Vorfeld anhand des großen Teilnehmer­andranges gezeigt hat. Wir haben sehr gute Vorträge gehört und für das Fahrevent in Gifhorn haben wir, wie jedes Jahr, eine durchweg positive Resonanz erhalten“, freut sich Voß über die seltenen Prototypen und Modelle wie den Audi A1-E-Tron und den Audi Q5.

„Beim Symposium war der Vortrag von Professor Winter besonders aufschlußreich. Er hat gezeigt, welche wichtige Rolle die chemischen Grenzen in der Batterieforschung haben“, resümiert Voß und wagt schon jetzt einen Blick ins kommende Jahr: „2013 haben wir mit dem zehnten Symposium unser Jubiläum. In zwei Monaten werden wir ein Resumée ziehen und uns überlegen, welche interessanten Vorträge wir in unser neues Programm aufnehmen.“ Ein Baustein könnte dabei auch wieder eine begleitende Veranstaltung für besonders talentierte und engagierte Studenten sein. IAV sponsorte die Teilnahme von besonders viel­versprechenden angehenden Ingenieuren. Damit fördert IAV den Nachwuchs auf effektive Weise und trägt damit zum Kampf gegen den herrschenden Fachkräftemangel in Deutschland bei.