Top-Talente auf der Rennstrecke - IAV erneut Hauptsponsor der Formula Student Germany

28.03.2012 // Der Berliner Automobil-Entwicklungspartner IAV unterstützt auch dieses Jahr die „Formula Student Germany“. Dabei präsentieren 110 Studenten-Teams aus 25 Ländern auf dem Hockenheimring Rennwagen, die sie selbst entwickelt und gebaut haben (vom 31. Juli bis zum 5. August 2012).

IAV ist einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung und fördert zudem zehn Mannschaften finanziell sowie mit Automobil-Know-how. Bei der „Formula Student“ spielt die reine Geschwindigkeit nur eine Nebenrolle: Zwar treten die Teams auf dem Gelände des Hockenheimrings auch zu einer Fahrt gegen die Uhr an, im Mittelpunkt des Konstrukteur-Wettbewerbs stehen aber die Technik in den Fahrzeugen und ihre mögliche Vermarktung.

Jedes Team hat zwölf Monate Zeit, seinen Rennwagen von Grund auf neu zu entwickeln, inklusive Karosserie, Motor und Elektrik. In der ersten Augustwoche bewertet dann eine Jury die Qualität der Fahrzeuge: Die kleinen Rennwagen (ca. 90 PS) müssen in „dynamischen Disziplinen“ beispielsweise zeigen, wie schnell sie beschleunigen können, wie gut ihre Kurvenlage ist und wie viel Kraftstoff sie verbrauchen. Bei den „statischen Disziplinen“ werden das technische Design, die Herstellungskosten und eine Präsentation für einen hypothetischen Kunden bewertet.

Nachwuchsingenieure in der Crash-Anlage

Zur Experten-Jury gehören auch in diesem Jahr wieder zehn leitende IAV-Mitarbeiter. Zudem ist das Unternehmen einer der Hauptsponsoren der „Formula

Student“ und unterstützt direkt zehn Teams von Universitäten, die in der Nähe der IAV-Entwicklungszentren Berlin, Gifhorn, Chemnitz und München liegen. Die Mannschaften bekommen neben einer finanziellen Zuwendung auch wertvolles Know-how: So konnten sich die Nachwuchsingenieure bei einem Seminar über den Stand der Batterietechnik informieren und das IAV-Batterielabor in Gifhorn besichtigen – wichtige Einblicke für jene Teams, die an der „Formula Student Electric“ teilnehmen und ihren Rennwagen mit einem elektrischen Antrieb ausstatten.

Auch die Crash-Anlage von IAV in Gifhorn stand den Teilnehmern zur Verfügung, um die Crash-Boxen in ihren Fahrzeugen zu testen. Und im Herbst können sich die Teams für den Wettbewerb im kommenden Jahr über die neuesten Entwicklungen im Fahrwerksbereich informieren – bei der IAV-Tochter TR Engineering (TRE) in Neustadt an der Weinstraße, die auch im professionellen Rennsport aktiv ist.

 

Karrieresprungbrett für die Ingenieurelite

Für IAV ist dieses Engagement ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung. „Die Teilnehmer an der Formula Student sind hoch motiviert, haben ein breit gefächertes Know-how, können interdisziplinär zusammenarbeiten und haben gezeigt, dass sie ein anspruchsvolles Projekt in kurzer Zeit erfolgreich zu Ende führen können“, sagt Kurt Blumenröder, Sprecher der Geschäftsführung von IAV. „Sie gehören mit Sicherheit zu den Top-Kandidaten des deutschen Ingenieurnachwuchses.“ Viele von ihnen kamen zu uns – für ein Praktikum, eine Abschlussarbeit oder den Berufseinstieg.

Teams, die von IAV gefördert werden:

TU Berlin 
FaSTTUBe  

HTW Berlin 
HTW Motorsport  

Bergakademie TU Freiberg 
racetech  

WHZ Zwickau 
WHZ Racing Team  

TU Braunschweig 
Lions Racing Team  

Ostfalia Team 
wob-racing  

Uni Hannover 
HorsePower Hannover  

FH München 
municHMotorsport  

BTU Cottbus 
BTU Motorsport  

Universität Stuttgart 
GreenTeam Stuttgart

Weitere Informationen:

http://www.formulastudent.de
http://www.iav.com/karriere/formula-student