Förderbescheid: Staatsminister Morlok besucht IAV in Stollberg

26.06.2014 // Berlin. Der sächsische Staatsminister Sven Morlok hat heute das IAV-Bauprojekt in Chemnitz/Stollberg besucht und dabei persönlich einen Förderbescheid über rund 11,6 Millionen Euro an IAV-Geschäftsführer Michael Schubert und Standortleiter Dr. Andreas Singer übergeben. Damit unterstützt die EU den Bau des neuen Entwicklungszentrums, an dem in den kommenden Jahren über 100 neue Arbeitsplätze entstehen werden.

 Staatsminister Morlok besucht IAV in Stollberg

„Wir freuen uns sehr über die Förderung, ohne die der Neubau für uns so gar nicht möglich gewesen wäre“, so Michael Schubert, IAV-Geschäftsführer, bei der Übergabe. „Die Ausrichtung auf die Zukunftstrends in der Automobilindustrie sichert langfristig anspruchsvolle und attraktive Arbeitsplätze – das ist sowohl für das qualitative Wachstum von IAV als auch für die Region von entscheidender Bedeutung.“ 

IAV wird in Stollberg eine breite Palette von Entwicklungsdienstleistungen anbieten – von der Grundmotorenentwicklung bis zur Fahrzeugelektrik und -elektronik. Einer der Schwerpunkte wird die Entwicklung elektrischer und hybrider Antriebe sowie moderner Batteriesysteme sein. Aber auch die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors wird in Sachsen vorangetrieben, denn die künftigen CO2-Grenzwerte sind für die Automobilindustrie ein zentrales Thema.

Insgesamt investiert IAV zunächst rund 39 Millionen Euro in das neue Entwicklungszentrum, an dem unter anderem hochmoderne Prüfstände für Komponenten, Verbrennungs- und Elektromotoren sowie die neue Werkstätten entstehen werden. „In Stollberg wollen wir die Technologien für die Fahrzeuge von morgen entwickeln“, so Michael Schubert. „Wir haben uns für ein Engagement in dieser Region entschieden, weil sie uns ein optimales Umfeld bietet – angefangen bei den Hochschulen in Sachsen bis hin zu den hochqualifizierten Mitarbeitern an diesem traditionellen Automobilstandort.“

Bereits Ende 2014 sollen die Hallen und das Bürogebäude für das neue Entwicklungszentrum fertiggestellt sein. Dann wird es in Stollberg ein Potenzial für 350 IAV-Mitarbeiter geben – zunächst für 100 neu eingestellte Kollegen. Viele von ihnen werden von den Universitäten und Hochschulen in Sachsen kommen, mit denen IAV schon seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie schließt IAV auch einen weiteren Ausbau des Standortes bis zum Jahr 2020 nicht aus.