Hermann-Appel-Preis: IAV zeichnet herausragende Talente aus

04.11.2016 // Berlin. Am 3. November hat der Engineering-Partner IAV in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften den Hermann-Appel-Preis verliehen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Nachwuchspreis zeichnet herausragende Diplom-/Masterarbeiten und Dissertationen in den Fachgebieten „Fahrzeugentwicklung“, „Antriebsstrangentwicklung“ und „Zukünftige Mobilität“ aus.

Die Hermann-Appel-Preisträger 2016 (v.l.n.r.) Michael Hofmann, Lasse Bienzeisler, Dr.-Ing. Andreas Meier, Teresa Engel, Sebastian Franz, Benjamin Fietzke, Dr.-Ing. Bernhardt Lüddecke

Innovativer Ansatz, Bedeutung für die Wissenschaft, industrielle Anwendbarkeit, Nutzen für die Umwelt und nicht zuletzt die wissenschaftliche Qualität – an diesen Bewertungskriterien wurden sich die eingereichten Arbeiten gemessen. Aus zahlreichen Bewerbungen wählte die Fachjury aus Automobilexperten sechs Preisträger aus, deren Abschlussarbeiten mit jeweils 2.500 Euro prämiert wurden. Die Einreichungen kamen von Hochschulen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schweden.

„Auch in diesem Jahr haben die prämierten Arbeiten das ganze Spektrum der Automobilentwicklung abgedeckt – von klassischen Motorenthemen bis zu neuen Mobilitätskonzepten rund um das autonome Fahren“, sagt der Juryvorsitzende Professor Steffen Müller vom Fachgebiet Kraftfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin. „Insbesondere die Arbeiten aus dem Fachgebiet Zukünftige Mobilität spiegeln eine ähnliche Entwicklung wider, wie wir sie auch in der Industrie beobachten können: Viele unterschiedliche Disziplinen wie die IT, die Stadtplanung oder die Psychologie befassen sich mit den Herausforderungen an die Mobilität und bestätigen, dass für diese Herausforderungen ganzheitliche Lösungsansätze verfolgt werden müssen.“ 

Den Hermann-Appel-Preis im Fachgebiet Fahrzeugentwicklung erhielten Sebastian Franz und Michael Hofmann für ihre Masterarbeit „„Real-Time Control Interface for a Steered and Braked Converter Dolly for Long Vehicle Combinations“ an der Chalmers University Göteborg/Universität Stuttgart und Dr. Andreas Meier für seine Dissertation „Verfahren zur vorkollisionären Prognose der zu erwartenden Unfallschwere von Fahrzeugfrontalkollisionen“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Im Fachgebiet Antriebsstrangentwicklung wurden Benjamin Fietzke für seine Masterarbeit „Modellbasierte Regelung eines SCR-Katalysators und Umsetzung in einer steuergerätenahen Umgebung“ an der TU Berlin und Dr. Bernhardt Lüddecke für die Dissertation „Stationäres und instationäres Betriebsverhalten von Abgasturboladern“ an der Universität Stuttgart ausgezeichnet.
Lasse Bienzeislers Masterarbeit „Abbildung und Simulation eines neuartigen Mobilitätsangebots auf Basis autonomer Fahrzeuge mittels der Simulationsumgebung MATSim“ an der TU Braunschweig und Teresa Engels Masterarbeit „Spielerisch wechseln – Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl durch Gamification“ an der TU Kaiserslautern erhielten den Hermann-Appel-Preis im Fachgebiet Zukünftige Mobilität.

Über den Hermann-Appel-Preis:
Der Preis zu Ehren von Professor Hermann Appel (1932 – 2002) wurde dieses Jahr zum 13. Mal verliehen. IAV erinnert mit dem Preis an seinen Gründer, der als Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin mit dem Unternehmen IAV vor 33 Jahren eine Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben rief. Die Auszeichnung wird an Absolventen vergeben, die durch innovative Ideen und herausragende Leistungen beeindrucken. Die Ausschreibung für den nächsten Hermann-Appel-Preis startet im Januar 2017.

Weitere Informationen:

www.iav.com/karriere