Spatenstich für neues Testzentrum im Raum Ingolstadt

21.09.2016 // IAV beginnt mit dem Bau einer Versuchsanlage für Fahrzeugsicherheit

Spatenstich für neues Testzentrum im Raum Ingolstadt

Berlin. Der Engineering-Partner IAV erweitert sein Angebot im Bereich Fahrzeugsicherheit im Raum Ingolstadt. Das neue Testzentrum wird im Interpark in Großmehring errichtet. Gestern erfolgte der Spatenstich für die Anlage, die in Zukunft ca. 30 bis 40 Entwickler, Mechaniker und Techniker von IAV beschäftigen wird. Insgesamt investiert das Unternehmen mit Sitz in Berlin rund 25 Millionen Euro in den Neubau, der auf einer Grundfläche von drei Hektar entstehen wird. Damit betreibt das Unternehmen als einziger unabhängiger Engineering-Partner in Europa zwei Crashanlagen.

200 mal 40 Meter – das sind die Maße des entstehenden Hallenkomplexes, der aus vier Abschnitten bestehen wird. Genutzt wird das neue Testzentrum Süd von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft IAV Fahrzeugsicherheit GmbH & Co. KG. Auf einer elektrisch betriebenen Versuchsanlage werden Fahrzeuge gegen ein Hindernis beschleunigt – z. B. gegen deformierbare Barrieren oder weitere Fahrzeuge –, um Aufprall- und Unfallsituationen realitätsnah nachzustellen. Das Unternehmen betreibt bereits eine Crashanlage im IAV-Entwicklungszentrum Gifhorn.

„Der süddeutsche Raum bietet im Bereich der Fahrzeugsicherheit ein erhebliches Marktpotenzial. Durch den Bau und den Betrieb einer Crashanlage werden wir dieses Potenzial nachhaltig erschließen", so Thomas Papenheim, Leiter des Bereichs Sicherheit und Exterieur bei IAV und Geschäftsführer der IAV Fahrzeugsicherheit.

IAV legt mit dem heutigen Spatenstich den Grundstein für weiteres Wachstum. „Wir wollen unsere Kunden zukünftig noch umfassender unterstützen und den steigenden Anforderungen der Branche weiterhin gerecht werden. Der Ausbau der Aktivitäten im Süden soll den Kunden den bestmöglichen Support vor Ort ermöglichen und sicherstellen, dass Aufträge zeitnah bearbeitet werden können“, sagt Michael Schubert, Geschäftsführer von IAV.

Dabei werden die Engineering-Kompetenzen von IAV im Bereich der Fahrzeugsicherheit für den Bau und Betrieb des Testzentrums Süd voll ausgeschöpft. „Die jahrelangen Erfahrungen, die wir durch unsere Crashbahn in Gifhorn gewonnen haben, werden hier mit einfließen. Das betrifft sowohl die technische Ausstattung als auch die Optimierung der erforderlichen Grundrisse und Gebäudekomplexe", erklärt Martin Petermann, Betriebsleiter für Süddeutschland.

Die Abwicklung der ersten Kundenprojekte ist im dritten Quartal 2017 geplant.