Top-Nachwuchs mit Hermann-Appel-Preis ausgezeichnet

10.11.2017 // Berlin. Der Berliner Engineering-Partner IAV hat am 9. November zum 14. Mal herausragende Diplom-/Masterarbeiten und Dissertationen in den Fachgebieten „Fahrzeugentwicklung“, „Antriebsstrangentwicklung“ und „Mobilität, Infrastruktur, Verkehr“ ausgezeichnet. Der mit 17.500 Euro dotierte Nachwuchspreis ist nach IAV-Gründer Hermann Appel benannt und wurde in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften verliehen.

 Kai-Stefan Linnenkohl (Geschäftsführer und Arbeitsdirektor IAV), Dr. Benedikt Kleinert, Florian Piewak, Dr. Arwed Schmidt, Anna-Katharina Wieckhorst, Dr. Benjamin Schmorl, Dr. Christoph Danzer. Es fehlt Stefan Postler.

Die hochkarätig besetzte Fachjury aus Automobilexperten konnte die Preisträger auch dieses Jahr unter zahlreichen Einsendungen von Hochschulen aus ganz Deutschland ermitteln. Die Arbeiten der sieben prämierten Nachwuchsakademiker zeichneten sich durch einen innovativen Ansatz, eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft, industrielle Anwendbarkeit, großen Nutzen für die Umwelt und nicht zuletzt durch ihre wissenschaftliche Qualität aus. Jede von ihnen wurde mit einem Preisgeld von 2.500 Euro belohnt.

„Wir hatten erneut die Qual der Wahl“, sagt der Juryvorsitzende Professor Steffen Müller vom Fachgebiet Kraftfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin. „Die Qualität der eingereichten Arbeiten war wieder sehr hoch, und die Themen deckten viele aktuelle Trends in der Automobilentwicklung ab. Die Einsendungen zeigen damit auch, wie vielfältig heute die Aufgaben und Herausforderungen in der Branche sind.“

Den Hermann-Appel-Preis im Fachgebiet Antriebsstrangentwicklung erhielten Dr. Christoph Danzer für seine Dissertation „Systematische Synthese, Variation, Simulation und Bewertung von Mehrgang- und Mehrantrieb-Systemen rein elektrischer und hybrider Fahrzeugantriebsstränge“ an der Technischen Universität Chemnitz und Anna-Katharina Wieckhorst für ihre Masterarbeit „Entwicklung einer Methodik zur Generierung gekoppelter Planetengetriebe mit zwei Eingangs- und zwei Ausgangswellen“ an der Technischen Universität Braunschweig.

Im Fachgebiet Fahrzeugentwicklung wurden Dr. Benedikt Kleinert für seine Dissertation „Anforderungen und Bewertungsmethoden für ein adaptives blendfreies Abblendlicht bei spiegelnden Fahrbahnoberflächen“ an der Technischen Universität Ilmenau und Florian Pierre Joseph Piewak für seine Masterarbeit „Fully Convolutional Neural Networks for Dynamic Object Detection in Grid Maps“ am Karlsruher Institut für Technologie ausgezeichnet.

Für ihre Beiträge im Fachgebiet Mobilität, Infrastruktur und Verkehr erhielten Dr. Arwed Schmidt für seine Dissertation „Flottenbetrieb von elektrischen und autonomen Serviceagenten im städtischen Personennahverkehr“ am Karlsruher Institut für Technologie und Stefan Postler für seine Masterarbeit „Evaluation und Durchführung digitaler Angriffsszenarien auf vernetzte Fahrzeuge“ an der Technischen Universität Berlin den Hermann Appel-Preis.

Der Sonderpreis wurde an Dr. Benjamin Schmorl für seine Dissertation „Untersuchung und Optimierung der Querdynamik von Einspurfahrzeugen – insbesondere Fahrrädern – mit mitlenkender Hinterachse“ an der Technischen Universität Berlin verliehen.

Über den Hermann-Appel-Preis:

Der Preis zu Ehren von Professor Hermann Appel (1932 – 2002) wurde dieses Jahr zum 14. Mal verliehen. IAV erinnert mit dem Preis an seinen Gründer, der als Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin mit dem Unternehmen IAV vor 34 Jahren eine Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft ins Leben rief. Die Auszeichnung wird an Absolventen vergeben, die durch innovative Ideen und herausragende Leistungen beeindrucken. Die Ausschreibung für den nächsten Hermann-Appel-Preis startet im Januar 2018.

Weitere Informationen:
www.iav.com/karriere