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Automatisiertes Fahren – für mehr Service und Komfort

IAV forscht seit 1995 an verschiedensten Technologien rund um das automatisierte Fahren. Mit diesem Know-how hat IAV jetzt erfolgreich ein komplettes Forschungsfahrzeug aufgebaut: einen Shuttlebus, der ohne Lenkrad, ohne Gaspedale, ohne Eingriff von außen am Stadtverkehr teilnehmen kann. Damit demonstriert IAV wie autonomes Fahren in Zukunft aussieht.

Verkehr wird zur Herausforderung

Der wachsende Verkehr macht vielen Städten zu schaffen. Irgendwie müssen wir die hohe Verkehrsdichte und die begrenzten Verkehrsflächen mit dem steigenden Mobilitätsbedarf in Einklang bringen. Mit städtebaulichen Maßnahmen wird das Verkehrsproblem nicht schnell genug zu lösen sein. Deshalb ist es wichtig, die technische Entwicklung von Fahrzeugen und Infrastruktur voranzutreiben, sagt Mirko Taubenreuther, Fachbereichsleiter Automated Driving Functions bei IAV.

„Das hat mich sehr motiviert, dieses Projekt anzugehen: ein komplettes System aufzustellen und technologisch zu zeigen, was alles geht.“

Mirko Taubenreuther — Fachbereichsleiter Automated Driving Functions

Automatisierung ist Teil der Lösung

Automatisiertes Fahren ist ein vielversprechender Baustein, um den steigenden Mobilitätsbedarf in unseren Städten in den Griff zu bekommen. Die Automatisierung wird den Verkehr effizienter und damit flüssiger und sicherer machen. Und sie wird zu gänzlich neuartigen Verkehrskonzepten beitragen, sagt Taubenreuther. Dazu gilt es, die technischen Möglichkeiten auszureizen. Dann können sich Nutzer auf einen hohen Grad an Service und Komfort freuen – und auf eine lebenswertere Stadt.

„Ich denke, wir können demonstrieren, wie autonomes Fahren in Zukunft aussehen wird.“

Mirko Taubenreuther — Fachbereichsleiter Automated Driving Functions

IAV ist Vorreiter und Technologieführer

Bereits 1995 begann IAV mit der Entwicklung erster automatisierter Fahrfunktionen. Die hat man sukzessive weiterentwickelt. Solche Assistenzsysteme findet man heute in vielen Serienfahrzeugen – vom Einpark-Assistenten bis hin zur radarbasierten Spurwechselhilfe. Das autonome Shuttle ist von der Serienreife noch ein Stück entfernt, so Taubenreuther, aber es zeigt, was aktuell möglich ist. Es ist quasi die Summe aller bisher geleisteten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten bei IAV.

„IAV hat sich selbst zum Ziel gemacht, Vorreiter in der Technologie zu sein. Entsprechend müssen wir auf dem Gebiet auch zeigen, dass wir es können.“

Christoph Hartwig — Entwicklungsingenieur Automated Driving Functions

Von der Aktorik-Einheit bis zur High-Level-Intelligenz

Christoph Hartwig ist Entwicklungsingenieur bei IAV. Am Shuttle-Projekt findet er vor allem spannend, dass es bis dato kein vergleichbares System gibt, das »out-of-the box« funktioniert. Um so ein automatisiertes Shuttle von ganz unten bis ganz oben aufzubauen, muss man die Kompetenzen vom Gesamtfahrzeug mitbringen – von den untersten Aktorik-Einheiten bis zur High-Level-Intelligenz. Ein solches Gesamtsystem können weltweit nicht viele Unternehmen aufstellen, ist Hartwig überzeugt.

Schritt für Schritt in die Zukunft

„Es ist ein Blick in die Glaskugel“, schmunzelt Christoph Hartwig. Automatisiertes Einparken ist heute bereits teilweise in Serie vorhanden, bald werden wir automatisiert über die Autobahn fahren. Schritt für Schritt werden immer mehr Funktionen automatisiert werden. Und irgendwann werden wir morgens aufstehen und mit unserem Smartphone ein automatisiertes Fahrzeug rufen, das uns ohne Stau zur Arbeit fährt.

„Dass wir ein Gesamtfahrzeug als Forschungsfahrzeug in der Dimension selbst entwickeln, ist schon etwas sehr Besonderes.“

Christoph Hartwig — Entwicklungsingenieur Automated Driving Functions

Christoph Hartwig
Christoph Hartwig ist Entwicklungsingenieur Automated Driving Functions bei IAV. Er arbeitet in der Software- und Funktionsentwicklung für die Umfeldwahrnehmung automatisierter Fahrzeuge.

Mirko Taubenreuther
Mirko Taubenreuther ist Fachbereichsleiter Automated Driving Functions bei IAV. Er verantwortet sämtliche Themen rund um Fahrerassistenz und automatisiertes Fahren.

Wie ist es, in diesem Themengebiet zu arbeiten?

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Christoph Hartwig

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