537 Jobs

Künstliche Intelligenz für bessere Mobilität

In den nächsten fünf Jahren wird sich unsere Mobilität signifikant verändern. Durch maschinelles Lernen und KI-Systeme werden unterschiedlichste Verkehrsträger stärker zusammenwachsen und neue Mobilitätsangebote entstehen. IAV entwickelt schon heute Innovationen und Geschäftsmodelle, die mithilfe von künstlicher Intelligenz wegweisende Impulse für die Zukunft unserer Mobilität setzen.

Mirko Knaak ist Experte für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bei IAV. Den Begriff künstliche Intelligenz findet er aber selbst etwas irreführend. Lieber spricht er von »Enhanced Intelligence«, von Algorithmen, die die Arbeit und das Leben von Menschen erleichtern und unterstützen. Bei dieser Form der KI ist der Mensch weiter der Entscheider und wird lediglich von KI unterstützt. Wann, wie und in welchem Umfang steuert er jederzeit selbst. Gleichzeitig soll das Verhalten der KI so smart integriert werden, dass es den Nutzer nicht stört. Doch wie wird KI in Zukunft unsere Mobilität verändern?

„Künstliche Intelligenz in der unterstützenden Form, wie ich sie für realistisch halte, kann viele lästige Tätigkeiten automatisieren, die zurzeit von Menschen übernommen werden.“

Mirko Knaak — Product Owner künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

KI-Systeme im Hintergrund

Bereits heute haben KI-Algorithmen großen Einfluss auf unsere Mobilität – meist ohne dass wir es wissen. Sharing-Anbieter nutzen maschinelles Lernen, um die Größe und Lage ihrer Geschäftsgebiete zu optimieren. Und beim Thema Elektromobilität unterstützen KI-Systeme dabei, die wachsende Auslastung der Stromnetze auszusteuern und Ladesäulen effizient zu positionieren. »Das sind Themen, an denen IAV massiv arbeitet«, sagt Mirko Knaak.

„Der Anstieg von Elektromobilität hat massive Auswirkungen auf die Stromnetze. IAV hat eine eigene Abteilung, die Mithilfe von KI an der Optimierung von Stromnetzen arbeitet.“

Mirko Knaak — Product Owner künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Der Chauffeur im autonomen Fahrzeug

Eine tragende Rolle werden KI-Systeme bei der zunehmenden Automatisierung unserer Mobilität spielen. In einem autonomen Taxi beispielsweise muss eine künstliche Intelligenz nicht nur das Fahrzeug sicher durch Stadt und Verkehr navigieren, sondern auch die optimale Verteilerroute finden. Wenn mehrere Leute im Fahrzeug mitfahren, ist das kein triviales Problem. Was in diesem Bereich technisch möglich ist, hat IAV vor Kurzem mit einem autonomen Shuttle demonstriert.

Dr. Mirko Knaak ist Experte für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bei IAV. Er entwickelt Innovationen und neue Geschäftsmodelle auf Basis von maschinellem Lernen.

„Aktuell brauche ich 17 Apps, um die verschiedenen Verkehrsträger zu benutzen. In Zukunft wird das wahrscheinlich in einer App zusammengefasst werden, die dann auch meine Präferenzen kennt.“

Mirko Knaak — Product Owner künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Von A nach B und von A bis Z

Mobilität bedeutet nicht nur von A nach B zu kommen: Car-Sharing, Bike-Sharing, E-Scooter oder doch das autonome Taxi? Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Persönliche Assistenten werden uns in Zukunft dabei unterstützen, unsere Mobilität von A bis Z zu organisieren. Sie werden je nach Bedürfnis spontan die beste Option für uns finden, buchen und bezahlen. Sie werden unsere Terminkalender entsprechend verwalten und andere lästige Tätigkeiten übernehmen – bis hin zur Abrechnung der Dienstreise.

„Im Kontext KI und Mobilität müssen wir nicht nur die Mobilität im Einzelnen denken, sondern sämtliche Mobilitätsträger und deren Nachbarsysteme zusammen.“

Mirko Knaak — Product Owner künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Die lebenswerte Stadt als Antrieb

Greifen KI-Systeme, autonomes Fahren und persönliche Assistenten am Ende zusammen, werden wir künftig so schnell und komfortabel von A nach B kommen wie heute – nur mit merklich weniger Ressourcen, ist Mirko Knaak überzeugt. Maschinelles Lernen wird dabei entscheidend zu einer schlauen intermodalen Koppelung unserer Verkehrsmittel beitragen – zum Nutzen von uns allen. Denn die neuen Mobilitätsangebote werden nicht nur Spaß machen, sondern auch unsere Städte ein Stück lebenswerter.

Wie ist es, in diesem Themengebiet zu arbeiten?

Erfahren Sie mehr im persönlichen Mitarbeiterportrait von
Chris März

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Newsletter abonnieren