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Antriebsentwicklung

Bis 2050 soll die Mobilität CO2-neutral werden. Dafür müssen bereits jetzt die Weichen gestellt werden. IAV beherrscht nicht nur die gesamte Palette der Antriebe, sondern auch das Gesamtfahrzeug. So entstehen Lösungen, die technisch optimal und gleichzeitig nachhaltig sind.

Der Weg zur CO2-neutralen Mobilität der Zukunft ist das zentrale Thema der Antriebsentwicklung. Es treibt nicht nur OEMs und Zulieferer, sondern auch Politik und Gesellschaft um. Zumindest für eine lange Übergangszeit werden verschiedene Varianten parallel existieren: neben konventionellen Verbrennungsmotoren (teilweise mit Gas oder synthetischen Kraftstoffen betrieben) auch hybride und batterieelektrische Antriebsstränge sowie Brennstoffzellenantriebe. Der Wandel hat bereits spürbar begonnen: Neue Verbrennungsmotoren sind schon weitgehend hybridisiert, und die E-Mobilität nimmt weltweit Fahrt auf.

Für OEMs bedeutet das eine große Herausforderung: Sie müssen entscheiden, mit welchem Antriebsmix sie in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die immer strengeren CO2– und Emissionsvorgaben erfüllen können. IAV hat eine ebenso breite wie tiefe Expertise auf diesem Gebiet: Wir beschäftigen uns seit mehr als 35 Jahren mit allen Arten von Antrieben und können gemeinsam mit unseren Kunden die jeweils optimale Lösung für künftige Fahrzeugflotten finden – denn unsere Experten beherrschen nicht nur alle einzelnen Technologien, sondern auch das Gesamtsystem „Fahrzeug“. Sie betrachten den gesamten Lebenszyklus eines Produktes (Well-to-Wheel, idealerweise Cradle-to-Grave) und kommen so zu Lösungen, die wirklich nachhaltig sind.

„In den nächsten Jahrzehnten wird es ein Nebeneinander verschiedener Antriebstechnologien geben, weil urbane, suburbane, interurbane und ländliche Mobilität verschiedene Anforderungen stellen.“

Wolfgang Wukisiewitsch — Bereichsleiter Powertrain Systems Development

Neben unseren 7.000 Top-Ingenieuren tragen dazu auch unsere modernen Entwicklungswerkzeuge bei. Mit der IAV-Mobilitätssynthese können wir verschiedene Mobilitätsszenarien vergleichen, wobei die Kundenakzeptanz eine wichtige Rolle spielt. Unsere Antriebsstrangsynthese findet bei vorgegebenen CO2– und Emissionszielen unter Millionen von Alternativen den optimalen Antriebsmix für eine Fahrzeugflotte. Tools für Verbrennungsmotoren, E-Antriebe oder Getriebe führen zu Optimierungen auf Komponentenebene. Mit Virtual Development bekommen wir die Variantenvielfalt in den Griff und verkürzen die Entwicklungszeiten. Unsere High-End-Prüfeinrichtungen – darunter eine Höhenklimarolle und zahlreiche Prüfstände für E-Antriebe und Batteriesysteme – garantieren, dass alle IAV-Lösungen vollständig abgesichert sind. Um unsere führende Position zu behaupten, kooperieren wir mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Den Austausch innerhalb der Branche fördern wir unter anderem mit dem Berliner Antriebsstrangsymposium.

Bei unseren Entwicklungsprojekten arbeiten wir bereichsübergreifend und nutzen das Wissen unserer Kollegen aus allen IAV-Abteilungen. So analysieren wir beispielsweise das Potenzial neuer Kraftstoffe ebenso wie die Eigenschaften unterschiedlicher Energiespeicher. IAV liefert nicht nur erstklassige Komponenten, sondern Gesamtsysteme, in denen alles optimal zusammenpasst. Das macht uns bei Antriebsthemen zum Premium-Entwicklungspartner aller namhaften OEMs – von der Vor- bis zur Serienentwicklung und unabhängig davon, ob es sich um Verbrennungsmotoren, Hybride oder E-Antriebe handelt. Auch die Größe der Fahrzeuge spielt keine Rolle, denn bei IAV gilt die Maxime: von Mini bis Maxi! Wir beschäftigen uns genauso gerne mit kleinen Pkws wie mit schweren Nutzfahrzeugen und Arbeitsmaschinen.

Unsere Entwickler haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie Innovationen zuverlässig in Serie bringen. Das beweisen Millionen von Fahrzeugen, in denen sich IAV-Lösungen täglich selbst unter härtesten Bedingungen bewähren. Heute gilt es, die Weichen für die Fahrzeugflotten der nächsten fünf bis zehn Jahre zu stellen – am besten mit einem Partner, der die Vielfalt der Antriebsstränge und das Gesamtsystem „Fahrzeug“ gleichermaßen beherrscht.

„Die Zusammensetzung der Fahrzeugflotte bis zum Jahr 2050 wird nicht nur durch die Regulierung, sondern ganz wesentlich auch von der Akzeptanz der Endnutzer und einem gesamtgesellschaftlichen Wandel bestimmt.“

Gerhard Buschmann — Bereichsleiter Powertrain & Power Engineering

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