Automatisiertes Fahren

      Überblick

      Fahren wie von Geisterhand: Eine Vision nähert sich ihrer Realisierung

      Kaum ein Thema bewegt Autofahrer und Automobilindustrie so sehr wie die Vision von einem Fahrzeug, das ohne Eingriffe des Menschen auskommt. Auf dem Weg dahin sind wir schon ein großes Stück vorangekommen: Von IAV entwickelte Assistenzsysteme nehmen dem Fahrer heute vieles ab, und unsere Versuchsfahrzeuge sind bereits in der Lage, große Strecken weitgehend selbstständig zurückzulegen.

      Schon in den kommenden Jahren werden neue Funktionen in Serienfahrzeugen hinzukommen und den Verkehr noch sicherer und das Fahrerlebnis noch angenehmer machen.

      IAV gehört zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet des automatisierten Fahrens: Seit mehr als 15 Jahren entwickeln wir die Technik weiter und testen sie in Versuchsfahrzeugen. Wenn demnächst neue Lösungen in Serie gehen, steckt mit Sicherheit in vielen von ihnen Know-how von IAV.

       

      • IAV-Expertise in autonomem Renault SYMBIOZ Demofahrzeug

        IAV unterstützt Renault auf dem Weg zum autonomen Fahren. Das Renault SYMBIOZ Demofahrzeug des französischen Autobauers nutzt die Erfahrung und Expertise des Berliner Engineering-Partners, um das Potenzial der neuen Technologie zu zeigen.

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      • Im hochautomatisierten Shuttle Richtung Zukunft

        Städte und Kommunen stehen vor großen Herausforderungen: urbane Gebiete sind immer dichter besiedelt und breiten sich aus, die ländlichen Regionen werden ausgedünnt. Das hat Auswirkungen auf den Personennahverkehr der Zukunft, der einerseits die Mobilität 

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      • IAV bringt mit Partnern die Mobilität der Zukunft auf die Straße

        Vor mehr als 130 Jahren bereitete der Motorwagen von Carl Benz den Weg zum heutigen Individualverkehr. Jetzt stehen die seither gewachsenen Strukturen vor einem Umbruch, denn hoch­auto­matisierte Funktionen in selbstfahrenden Fahrzeugen führen nicht nur zu erheblichen technischen

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      • „Das Beste aus zwei Welten“

        Gemeinsam arbeiten IAV und Microsoft daran, die Vision vom vernetzten Fahrzeug umzusetzen und weiter zu denken. Dafür stellt Microsoft seine Cloud-Plattform Azure zur Verfügung, auf deren Basis IAV innovative Mehrwert­dienste entwickelt und Lösungen anderer Partner ins

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      • Auf dem Weg zu Level 5

        Moderne Fahrerassistenzsysteme wie Abstandsregeltempomaten und Einparkassistenten können bereits heute in Lenkung, Beschleunigung und Verzögerung eingreifen. Einige Versuchsfahrzeuge beherrschen schon die nächste Stufe: das hochautomatisierte Fahren.

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      • Hochautomatisiertes Fahrzeugsystem auf dem Weg zur Einsatzreife

        Hochautomatisierte Fahrzeuge, die ohne Zutun des Fahrers ihr Ziel ansteuern, werden schon bald zum alltäglichen Straßenbild gehören. Eine der größten technischen Herausforderungen ist dabei, sie in den hochdynamischen

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      • Fahren oder gefahren werden

        Schon heute ist das autonome Fahren technisch möglich und bald wird es auch Einzug in unseren Alltag halten. Vor allem in städtischen Ballungsräumen eröffnet die Technik neue Mobilitätsangebote, die unter anderem erstmals das berühmte Letzte-Meile-Problem vollständig lösen könnten.

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      • Hochautomatisiertes Fahren: sicher und komfortabel zugleich

        Hochautomatisiertes Fahren ist eines der wichtigsten Innovationsthemen in der Automobilindustrie. Viele OEMs, Zulieferer, IT-Unternehmen und Startups arbeiten an Lösungen, die das automatisierte Fahren in Produkte überführen. IAV unterstützt seine Kunden durch innovative

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      Automatisierungsstufen

      Schrittweise zum autonomen Fahrzeug

      Der Weg zum autonomen Fahrzeug führt über mehrere Stufen. Sie unterscheiden sich dadurch, welche Funktionen das Fahrzeug selbstständig übernimmt und wieviel Aufmerksamkeit der Fahrer dem Verkehr noch widmen muss. Heute befinden sich die meisten Autos auf Stufe 2 – der Fahrer wird durch Assistenzsysteme wie etwa einen Abstandstempomaten unterstützt. IAV betreibt aber auch schon Versuchsfahrzeuge auf Stufe 4, die sich weitgehend ohne jeden menschlichen Eingriff durch den Verkehr bewegen können. Völlig neue Mobilitätskonzepte werden autonome Fahrzeuge ermöglichen, die ohne einen bestimmten Fahrer unterwegs sind und beispielsweise als fahrerlose Taxis Passagiere in Städten befördern können.

      Erste hochautomatisiert fahrende Autos könnten schon in naher Zukunft auf den Markt kommen. Ein Großteil der technischen Herausforderungen ist bereits gelöst, und auch die Rechtslage steht ihrem Einsatz nicht mehr prinzipiell im Weg: Inzwischen erlaubt die Wiener Konvention das hochautomatisierte Fahren – vorausgesetzt, hinter dem Lenkrad sitzt immer noch ein Mensch, der notfalls die Steuerung des Fahrzeugs übernehmen kann. Die neue Technik ist auch eine Voraussetzung, um das ambitionierte EU-Ziel „Vision Zero“ zu erreichen: Bis 2050 soll es in Europa keine Verkehrstoten mehr geben.

      Mit Autos, die auf geeigneten Straßen völlig autonom fahren können, rechnen Experten zwischen 2025 und 2030. Auch hier will IAV die technische Entwicklung maßgeblich vorantreiben: Mit seinen Eigenprojekten hat das Unternehmen schon bewiesen, dass es auf dem Gebiet zu den führenden Innovatoren gehört. Und so soll es auch bleiben.

      Grafik: Automatisierungsstufen (Download PDF-Version)

      Mehr als 15 Jahre Erfahrung

      Auf dem Gebiet der automatisierten Fahrzeuge gehört IAV zu den Pionieren

      IAV entwickelt seit mehr als fünfzehn Jahren Versuchsfahrzeuge, die sich immer selbstständiger im Verkehr bewegen können und inzwischen nahe an der Serie sind. Die neuesten Prototypen legen bereits längere Strecken auf der Autobahn zurück, zum Beispiel zwischen Chemnitz und Dresden. Normalerweise ist eine Fahrt zwischen den beiden Städten keine große Sache – es sei denn, der Fahrer kann fast während der gesamten Strecke seine Hände vom Steuer lassen. Genau das tun die IAV-Entwickler: Regelmäßig legen sie die rund 70 Kilometer mit einem hochautomatisiert fahrenden Prototyp zurück und der Fahrer kann sich darauf beschränken, den Verkehr zu beobachten und im Notfall einzugreifen. Alles andere macht das System von selbst.

      Das Bewegen im urbanen Umfeld stellt eine weitere Herausforderung dar, vor allem wenn sich das Fahrzeug auf einer mehrspurigen Straße der Lichtsignalanlage nähert. Die technische Aufgabe besteht darin, mit hundertprozentiger Sicherheit zu erkennen, welches Signallicht für die aktuelle Spur relevant ist. Für eine eindeutige Zuordnung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man misst alle Ampeln genau ein, um sie eindeutig einer Fahrspur zuordnen zu können. Oder die Fahrzeuge kommunizieren mit der sie umgebenden Infrastruktur (Car2X- Kommunikation) – ein Ansatz, den IAV bereits in Braunschweig gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht hat.

      Erste Erfahrungen mit automatisierten Fahrfunktionen hat IAV schon 2003 gesammelt, als das Unternehmen ein Versuchsfahrzeug vorgestellt hat, das selbstständig die Spur halten konnte. Danach widmeten sich die Ingenieure dem Thema automatisiertes Parken mit Hilfe von Rückfahrkameras. 2007 nahmen die Kollegen zusammen mit der TU Braunschweig an der DARPA Urban Challenge teil. Ihr Team Caroline konnte schon damals bei dem Rennen zwischen autonomen Fahrzeugen ganz vorn mitfahren. In jüngerer Zeit erfährt das Thema automatisiertes und autonomes Fahren immer mehr Aufmerksamkeit, zum Beispiel auf der Messe CES in Las Vegas, wo IAV seine neuesten Entwicklungen und Kooperationen mit der IT Welt einem internationalen Publikum vorstellt. Die Messebesucher konnten sogar schon Testfahrten durch den Stadtverkehr von Vegas mit einem IAV Versuchsfahrzeug machen.

    • Vielen Dank für Ihr Interesse.

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